vintage-art-symbols-vector-set_62147501831

Kunst zu kaufen. Kunst zu mieten

Kunst kaufen war schon immer eine Angelegenheit einer höheren Schicht. Will man heutzutage die kauffreudige Mittelschicht unserer pluralisierten Gesellschaften auch dazu ermutigen, Kunst zu kaufen, muss man sich gewitzte Marketingmaßnahmen einfallen lassen. Zu solchen gehört auf jeden Fall die Idee, Kunst zu mieten.

Sie müssen sich kein Kunstwerk kaufen – zumindest nicht sofort -, sondern suchen Sie sich ein passendes Kunstwerk in einer Sammlung aus, die von Privatpersonen, Galerien, städtischen Kulturinstitutionen oder diversen Vereinen betreut werden kann. Die Nutzungsvorteile von solchen Verleihverfahren liegen auf der Hand. Es passiert oft, dass man kein mittelmäßiges Kunstwerk haben möchte, aber sich im Moment nichts anderes leisten kann. Oder möchte man wegen der beruflich bedingten Mobilität keine solcher Art Ausgaben machen. Oder kann man sich einfach lange wegen der markanten Meinungsunterschieden zu der Lebenspartnerin/ zum Lebenspartner nicht für ein konkretes Kunstwerk eindeutig entscheiden. In all diesen Fällen bietet es sich an, Kunst zu mieten.

In der Regel kann man ein Kunstwerk über einen längeren Zeitraum von bis zu einem Jahr bei sich zuhause beibehalten. Sie zahlen dafür eine Gebühr, die jedoch einen Bruchteil von dem Kaufpreis darstellt. Während dieser Zeit wird das Kunstwerk tagtäglich Ihr Auge erfreuen und nicht einmal wird es zum stolzen Gesprächsthema bei den gemütlichen Abenden mit Freunden. Mit dem von den Gebühren gewonnen Geld werden zudem oft junge Künstler unterstützt. Wer also sich entscheidet, Kunst zu mieten, kann sich nicht nur an den Kunstwerken von namhaften Künstlern erfreuen, sondern wird selber zu einem Kunstunterstützer. Was will man mehr!

 

abstract-color-swirls-vector-background_23-2147490430

Internetplattformen für Künstler

Jedem Künstler muss es bewusst sein, dass er nur dann einen Erfolg haben wird, nur dann wird er Abnehmer für seine Kunst finden, wenn er aktiv wird, Kontakte knüpft und seine Werke auch zeigt. So simpel, wie es klingt, ist es nicht. Viele Künstler haben Hemmungen, ihre Werke zu zeigen, die anderen finden die Margen der üblichen Kunstgalerien nicht akzeptabel. In all diesen Situationen bieten völlig neue Möglichkeiten die zunehmend präsente im Internet Plattformen für Künstler.

 

In der Regel kann jeder Künstler sich ein Profil einlegen und dort seine Person sowie seine Kunstwerke vorstellen. Die Werke kann man auch durchaus zum Verkauf anbieten. Die Mitglieder von solchen Internetplattformen für Künstler schätzen ebenfalls die Möglichkeit, Kontakte innerhalb des Forums und unter seines gleichen zu knüpfen. So wird man von erfahrenen Fachkollegen zu Kunsttechniken beraten, findet Informationen zu allen erdenklichen Problemen, die mit der Existenz eines Künstlers zusammen hängen. So findet man schnell einen Zugang zu einer Community und mit dem Profil hat man eine einer Art digitale Visitenkarte zur Verfügung.

 

Solche Internetplattformen für Künstler erfreuen sich an einem freien Zugang (Anmeldung ist kostenlos) und im besten Fall an einer internationalen Reichweite. Diese Plattformen eignen sich als ein Einstieg insbesondere für junge Künstler, die noch in dem Künstlersein und Freischaffen nicht viel Erfahrung und noch weniger Selbstsicherheit haben. Hier finden Sie die ersten Bestätigungen für ihre Kunst. Hier können Sie auch mal testweise ihre neuesten Projekte zur freien Diskussion unter den Fachleuten stellen. Für viele kann also eine aktive Mitgliedschaft ein Sprungbrett für die spätere Karriere sein. Kein Wunder, denn die Plattformen werden regelmäßig von erfahrenen Galeristen auf der Suche nach jungen förderfähigen Talenten besucht!

retro-vintage-type-font_23-2147493229

Audioguide-Apps

Wenn wir uns als Touristen ausgeben, nehmen wir nur möglichst wenig mit, um eine unnötige Schlepperei zu vermeiden. Für einen Rundgang durch eine unbekannte Stadt oder durch eine interessante Kunstausstellung bietet es sich nun an, ebenfalls nur an das Nötigste zu denken: an einen Smartphone. Zunehmend werden nun von den Kulturinstitutionen spezielle Audioguide-Apps angeboten, die zeitgemäß das Kunsterleben multimedial begleiten.

Die modernen Audioguide-Apps sind in der Regel nach einem durchdachten (und oft genug einem innovativen) pädagogischen Konzept aufgebaut, das möglichst die Aufmerksamkeit und das Engagement eines jeden Besuchers aktiviert. Darüber hinaus nutzen sie hierfür geschickt die neusten technischen Möglichkeiten.  Die Audioguide-Apps zeichnen sich durch ein ästhetisch ansprechendes Design aus und sind zudem einfach zu bedienen, sodass ihre Bedienung zu einem sinnlichen Genuss avancieren kann. Mit einer App und einer Scanner-Software können beispielsweise die hängenden Bilder wie mit einem Zauberspruch von einem Smartphone automatisch erkannt werden. Eine App kann auch integrierte verlinkte Verweise auf andere Artefakte, Orte, Personen und Ereignisse in Form von Bildern, Texten, Audioaufnahmen und Filmsequenzen beinhalten.

Anstatt ein Buch zu schleppen oder ständig sich dem Gruppenzwang bei einer Gruppenführung ergeben zu müssen, können wir uns nun nach dem eigenen Besichtigungstempo richten. Zudem können sich die interaktiven Extras, die die aktive Teilnahme der Besucher erfordern, positiv auf die Aufnahmefähigkeit auswirken. In der Tat haben zahlreiche Erfahrungen gezeigt, dass man mit einer Audioguide-App viel intensiver Input aufnimmt und mehr von dem Gesehenen speichert, worüber sich die Kulturmanager ungemein freuen. Demnach greifen viel mehr Besucher ungezwungen nach zusätzlichen Informationen zu, die eine derartige App für sie parat hält.

 

educational-icons_23-2147507455

Quick Response und Augment Reality in Kunstmuseum

Nachdem die Ära der Digitalisierung sich seit Jahrzehnten in vollem Gange befindet und alle namhaften Museen mit ihren digitalisierten Beständen bereits auf den Startseiten protzen, werden auch die modernen Ausstellungen in den reellen Museumsgebäuden mit der neuesten Technik geliftet und attraktiv für die Besucher vor Ort gemacht. Dabei hat man als eine Schwierigkeit erkannt, dass das Durchlaufen durch die Räume nicht unbedingt mit dem lehrreichen Lesen der Ausstellungsbeschriftungen zu vereinbaren ist. Im Endeffekt die noch so mühsam erarbeiteten Ausstellungsinhalte nur unter schwierigen Umständen oder gar nicht wahrgenommen wurden.

 

Eine Lösung bot mit sich die Errungenschaft eines Audioguides. Das erforderte aber lange das Eintippen von entsprechend neben den Kunstwerken angebrachten Identifikationsnummern. Bis man schließlich auch für diese lästige Tätigkeit eine andere Lösung fand. Damit sind die Audioguide-Apps für Smartphones gemeint. Hier gibt es derzeit zwei Möglichkeiten, wie die Artefakte von den Geräten erkannt werden. Die eine stellt der sog. Quick-Response-Code dar. Mit Hilfe von der Smartphone-Kamera wird der charakteristische Code mit vielen schwarzen Rechtecken gescannt, erkannt zu einem Link verarbeitet. Eine weitere Option stellt das Augment Reality dar. Hier wird keine Aufnahme mehr gemacht, vielmehr steht im Visier das Kunstwerk, das im Livestream der Kamera registriert wird. Mit Hilfe einer Bilderkennungssoftware wird es erkannt. Auf das Display strömen nun die relevanten Dateien mit allen nützlichen und interessanten Informationen. Im Außenbereich werden die jeweiligen Standorte mit ihren Sehenswürdigkeiten via GPS erkannt.

artists-supplies-with-flat-style_62147501490

Virtuelle Ausstellungen

Der Drang, alles zu digitalisieren und auf diesem Weg zugleich auch zu archivieren, ist zeitgemäß und hat auch die sämtlichen Kulturinstitutionen mit ihren Kulturgütern erreicht. Mit der Digitalisierung hat jedoch auch eine völlig andere Art des Daseins für Museen begonnen, das sich nach neuen Regeln der digitalen Medien richtet.

 

Damit sind die virtuellen Welten die Realität für die Museen geworden. Der Traum aus der Anfangszeit des Internets ist nun wahr geworden. So ist es nun möglich, die Bestände der Museen in der digitalen Version zur Sicht zu bekommen. Und noch mehr: Sobald Sie sich auf den Webseiten eines Museums befinden, können Sie einen virtuellen Gang durch die Räume fortan starten und dabei – wie im reellen Leben – das Tempo selber bestimmen, um ab und zu stehen zu bleiben und das eine oder das andere Kunstwerk näher zu betrachten (zoomen!) oder etwas dazu zu lesen.

 

Darüber hinaus bieten ihren Besuchern viele Museen aber auch andere Kulturinstitutionen virtuelle Ausstellungen zu besichtigen. Anders als bei den oben beschriebenen virtuellen Museumsbesuchen sind beim Besichtigen von solchen virtuellen Ausstellungen keine konkreten Räume vorgetäuscht. Vielmehr sind diese Ausstellungen ausschließlich als digitale Projekte konzipiert und zwar unabhängig von Ort und letztendlich der Institution. Diese virtuellen Ausstellungen anfangs noch nur aus Textbeiträgen und Bildern bestehend werden zunehmend mit zusätzlichen interaktiven Funktionen ausgestattet, um somit die Besucher bzw. Benutzer in das Projekt einzubinden.

analytical-and-creative-brain_23-2147506845

Kunstblogs

Zuerst haben viele private Blogs eine regelrechte Karriere im Internet gemacht. Diese Blogs erfreuten sich auf einmal einer großen Popularität und Beliebtheit dafür, was sie sind: eine Mischung aus einem journalistischen Getue und einem in Extraversion begründeten Bedürfnis, den privaten Meinungen und subjektiven Weltanschauungen öffentlich einen Preis zu geben. Nun wurde auch dieses Format als ein Marketing-Werkzeug entdeckt, als ein geeigneter Transporter von guten Content auf den Firmenwebseiten. Eine eigenartige Untergattung stellen nun auch die zahlreichen Kunstblogs dar.

 

Die Kunstblogs werden sowohl von Einzelpersonen als auch von kooperierenden Autorengruppen gegründet. Diese Autoren legen dann immer sehr viel Wert darauf, innerhalb vom Blog ihrem persönlichen Urteil in Kunstsachen kund zu geben. Diese Autoren von Kunstblogs sind unabhängig und gerade aus diesem Grund wollen auch einen wichtigen Beitrag zur Kunstkritik leisten.

 

Darüber hinaus gibt es eine Menge Kunstblogs, die an diverse Kunstzeitschriften, private wie öffentliche Kulturinstitutionen gebunden sind. Hier besteht das Autorengremium in der Regel aus einer größeren Menge von an verschieden Orten beheimateten und nicht zwangsmäßig zusammenkooperierenden Autoren. Sie repräsentieren in ihren Beiträgen mitunter nicht nur oder gar in eher geringerer Masse ihre privaten Meinungen. Vielmehr berichten Sie von den lokalen Ereignissen und den Neuigkeiten aus dem nächsten Umkreis.

 

Wenn auch Sie sich dem Bloggen über Kunst widmen wollen, können Sie zunächst dies als ein freier Blogger und Autor von Gastbeiträgen versuchen. Zu den immer wiederkehrenden Themenkategorien gehören Berichte und Meinungen zum aktuellen Kunstgeschehen – also in 90% zur zeitgenössischen Kunst. Die Meisten von den Kunstblogs berücksichtigen dabei vor allem die lokale Ebene, manchmal auch Ereignisse der anderen ausgewählten großen Großstädte. Selten dafür behandeln die Beiträge kunstwissenschaftliche Themen auf der theoretischen Ebene, was vermutlichen mit den allgemein geltenden Rahmenbedingungen von Blogs zusammenhängt, die überwiegend in einem lockeren und leserfreundlichen Stil geführt werden. Zu den typischen Beiträgen von Kunstblogs gehören Ausstellungsbesprechungen sowie die Künstlerporträts und Künstlerinterviews.

vintage-art-symbols-vector-set_62147501831

Kunstkarten & Co. – Kunst wird kommerziell

Merchandising-Dinge werden diese Objekte genannt, die in jedem Museumsshop die Regale füllen. Sie werden von vielen Kunstliebhabern verspottet und von einer Unmenge von Museumsbesucher gekauft. Die Museumsmanager freuen sich wegen der beachtlichen Einnahmen, weshalb neben der mehr oder weniger wertvollen kunsthistorischen Literatur in jedem Shop auch die Merchandising-Maßen rumliegen. Zu diesen gehören unabdingbar die Kunstkarten.

 

Die Kunstkarten gehören seit jeher zu den gängigen musealen Werbungsmitteln, die die Kunstwerke aus den aktuellen Ausstellungen sowie aus den Sammlungsbeständen wiedergeben und als Erinnerungsstücke von den Besuchern auf den Weg gekauft werden. Die Kunstkarten stellen in dieser Hinsicht ein sehr altes Genre, das seit der Etablierung der Fotographie zunehmend seine Erfolge feiert. Nun, in der heutigen digitalen Ära bleiben auch sie nicht verschont. Die digitalen Medien sind ja daran schuld, dass alle Bilder ubiquitär geworden sind und darüber hinaus im Nu verfügbar. An der Verbreitung der Bilder sind nicht zuletzt die Museen selbst schuld, die eigene Bestände frei zugängig ins Netz stellen.

 

Eine zündende Idee für die Rettung der altbewährten Kunstkarten scheint nun die multimediale Interaktion zu sein. Die mit den digitalen Medien gegebene Möglichkeit an der digitalen Gestaltung der Kunstkarten im Sinne von „Print-on-Demand“ teilzunehmen, ist mehr als zeitgemäß. Hierfür werden von den Besuchern – die nun auch User genannt werden – gewählte Motive von gesehenen Bildern in selbstbestimmten Ausschnitten zum Ausdruck in Auftrag gegeben. So wird die Kunst (nochmals!) kommerziell. Von den Museen bekommen auch Sie als Besucher nicht nur die Bildermotive zur Verfügung gestellt, sondern darüber hinaus auch die für die interaktive Gestaltung von Kunstkarten notwendigen Softwares.

realistic-art-and-illusion-cover-photo_766699

Kunst geht online – virtuelle Galerien

Es passiert keineswegs abrupt, vielmehr handelt es sich um einen schleichenden Prozess: Die Kunst geht online. Zuerst waren es große Museen und Kulturinstitutionen, die angefangen haben, ihre wertvollen Bestände einerseits der Archivierung halber und andererseits der größeren Verfügbarkeit wegen zu digitalisieren. Es war auch das große Versprechen des aufkommenden Internets der 90er Jahre, dass man bald in der Lage sein würde, alle Museen in einem virtuellen Gang besichtigen zu können. 16

Seitdem ist sehr viel digitalisiert worden und nun können Sie nicht nur Museen aber auch zunehmend virtuelle Galerien im Internet abends auf dem Sofa liegend besichtigen. Auf den Webseiten einer virtuellen Galerie findet man nicht nur digitale Abbilder der Kunstwerke, sondern darüber hinaus jede Menge von wertvollen Content – wie man es im Marketing-Jargon heutzutage gut sagen könnte. Damit sind aber in der Regel nicht nur die üblichen knapp formulierten Basic-Informationen zum Kunstwerk und Künstler gemeint, sondern vielmehr anspruchsvolle Besprechungen und Ausarbeitungen von Galeristen und Kuratoren. Zusätzlich in einem Blog findet man öfter prägnante Beiträge zum Galerieleben sowie zu den aktuellen lokalen Kunstereignissen.

Denn nur auf diese Weise können die virtuellen Galerien mit den traditionellen Konkurrenten erfolgreich an einem Wettbewerb teilnehmen. Zu der Natur der Sache gehört, dass die Galerien von ihren Kunden leben, zu denen sie Kontakte pflegen müssen und die sie mit solchen regelmäßigen Events wie die Vernissagen, Midissagen und Finissagen auf dem Trap halten. Die virtuellen Galerien müssen ebenso sich um ihre Kundschaften kümmern, was aber viel leichter geworden ist, seit dem es die Social Media gibt. Dort entstehen virtuelle Communities von kunstinteressierten potenziellen Käufern. Somit gewinnen das Galerieleben und das online Kunstbetrachten mit einem Kaufvorhaben andere Dimensionen.

art-instruments-vector-set_23-2147494520

Kunst-Startups

Es ist die Zeit, die Situation auf dem Kunstmarkt als positiv zu bewerten. Zu diesem Schluss kommt man jedenfalls, wenn man all die just aus dem Boden geschossenen Kunst-Startups in Betracht zieht. Als Startups werden gewöhnlich neu gegründete Unternehmen bezeichnet, die sich mit einer innovativen Geschäftsidee einen schnellen Zuwachs erhoffen. Dabei die meisten von denen versprechen sich im Bereich der E-Commerce die größten Gewinne. Auch im Sektor Kunst ist es nicht anders: All die nach schnellen Erfolg begehrenden Kunst-Startups setzen auf den Online-Vertrieb.

 

Dabei ist es sehr interessant zu beobachten, was für Ideen für ihre Existenzgründungen von zündender Bedeutung waren oder sind. Es wird nicht immer in der ersten Linie Kunst im traditionellen Sinne verkauft, wie in den anderen üblichen Galerien. Von der großen Kreativität der jungen Unternehmer zeugen solche Ideen, wie den Verkauf von  Bildern von Computerspielen anzubieten. Darüber hinaus können in die Rolle von verkaufbaren Kunstwerken die Kinderzeichnungen avancieren. Die Idee, bezahlbare Kunst von Plakat- und Computergraphikkünstlern aus der ganzen Welt zu verkaufen, scheint vielleicht im ersten Augenblick nicht radikal neuartig zu sein, bringt aber scheinbar wegen hoher Anfrage hohe Umsätze.

 

Eine ganze Reihe von Kunst-Startups nimmt sich zudem als Hauptaufgabe, Kunstwerke oder auch nur gelieferte Motive „kunstvoll“ zu druckbaren Versionen zu modifizieren. Bedruckt werden Tassen, T-Shirts, Tischdecken und viel mehr. Kunst-Startups, die als kleine Online-Auktionshäuser fungieren, werden ebenfalls mit jedem Tag immer zahlreicher. Dabei bieten Sie mit ihren gewitzten medialen Auftritten und geschickten Aktivitäten bei den Social Media ihren Künstlern eine musterartige Werbung.

wooden-easel-with-blank-canvas_23-2147516428

Kunst online kaufen

Es dauerte ja nicht lange und auch Kunst ließ sich von dem Fieber der E-Commerce anstecken. Zuerst nur vereinzelt gestreut gewannen langsam die immer mehr werdenden mutigen Kunst-Start-Ups an der Akzeptanz. Diese wurde ja durch die überwältigende Tatsache erzwungen, dass derzeit Onlineshops in Unmengen gegründet werden und dass zunehmend alle alles nur noch online einkaufen. Warum soll man auch nicht Kunst online kaufen können?

Ein wenig kontrovers ist die Sache dennoch, denn man will Kunst mit allen Sinnen einatmen können und das eine Bild, das prominent über dem Sofa im Wohnzimmer hängen soll, muss ja die echte Kunst sein. Wie will man es dennoch im Internet beurteilen und Kunst online kaufen? Nun ja hat uns der Online-Handel daran gewöhnt, dass sogar Schuhe per Internet gekauft werden können und dass es darüber hinaus sehr kundenfreundliche Widerrufregel gibt.

Dafür bietet die Option, Kunst online zu kaufen, einen markanten Mehrwert den traditionellen Galerien gegenüber. Sie können sich ungezwungen, Ort- und Öffnungszeitenunabhängig einen Überblick über das aktuelle Angebot verschaffen. So bekommen Sie den ersten (oft entscheidenden!) Eindruck von den Werken der ausstellenden Künstler und darüber hinaus können Sie sich bequem bei Interesse gut informieren lassen. So finden Sie leicht auf den Galerie-Webseiten Informationen zu dem jeweiligen Werk, seinem Autor, seiner Autorin sowie in der Regel auch einen weiterführenden Link zur Künstlerseite.

Wenn sie so weit sind und tatsächlich Kunst online kaufen wollen, achten Sie unbedingt auf die Versandkonditionen: Kunsttransporte sind eine Kunst für sich und verlangen in der Regel, dass auch die Versicherungsfragen geklärt werden. Manchen Kunstwerken will man ja doch die unnötigen Transportwege ersparen – oft allein wegen der Kosten -, weswegen auch viele Online-Kunst-Händler in speziellen Fällen eine Möglichkeit anbieten, das Kunstwerk vor dem endgültigen Vertragsabschluss in Augenschein zu nehmen.